Umstellung von zentraler auf dezentrale Antriebstechnik
Palettiermaschinen nehmen eine Schlüsselfunktion im Produktions- und Vertriebsprozess ein. Sie müssen reibungslos funktionieren, damit Produktströme nicht ins Stocken geraten, und sich flexibel verschiedenen Gütern und Anwendungen anpassen lassen. In der Vergangenheit setzte SYMACH komplett auf zentrale Antriebssteuerungen. Hierfür waren auf der Maschinenoberseite montierte Schaltkästen notwendig, die viel Platz beanspruchten und zusätzliche Kosten verursachten. „Die Höhe einer Palettiermaschine erfordert für die Ausführung von eventuellen Wartungsarbeiten die Installation einer Treppe“, erklärt Bakker. „Die Schaltschränke für die Servosteuerungen behinderten den Zugang. Durch Umrüstung mit kompakten Antriebseinheiten von NORD konnten wir dieses Problem einfach aus der Welt schaffen.“ In den neuen Palettierern verrichten Getriebemotoren mit direkt auf dem Motor montierten Frequenzumrichtern der Baureihe SK 200E ihren Dienst und steuern die komplexen Bewegungsabläufe des Manipulators und der Zentriereinheit. Auf Empfehlung von NORD entschied man sich anstelle von Servotechnik für dynamische Asynchrontechnik. Die Vorteile dieser Lösung liegen nicht nur in niedrigeren Beschaffungskosten, sondern auch in größeren Auswahlmöglichkeiten für die Maschinenkonstrukteure, da Asynchronmotoren überall verfügbar und wartungsfreundlich sind und sich problemlos mit verschiedenen Getriebetypen kombinieren lassen. Darüber hinaus lassen sie sich in Aufsteckausführung einfach austauschen. Rechnet man all diese Vorteile zusammen, verursachen „Asynchron-Palettierer“ geringere Gesamtbetriebskosten als mit Servomotoren ausgestattete Palettierer.